Begleitung in Krisen­

Wann ist eine Therapie empfehlenswert?

Bei Stressthemen wie Überforderung oder Überlastung, Ängsten, Selbstzweifeln, Selbstwertthemen, Schwierigkeiten in die eigene Kraft zu kommen, bei zu wenig Erdung, mangelnder Lebensfreude und Zuversicht, bei Hochsensibilität und dem Wunsch nach mehr Resilienz und Stabilität.

Mein Ansatz

Die Therapie geschieht in einer vertrauensvollen Atmosphäre von Achtsamkeit, Respekt und Präsenz. Dies ermöglicht Ihnen, sich ganz auf Ihren Entwicklungsprozess einzulassen.

Probleme werden durch Konzentration
auf Lösungen gelöst –
nicht durch Konzentration auf Probleme.
Steve de Shazer

Methoden mit denen ich arbeite

Lösungen finden – Lösungsorientierte Kurztherapie

Durch die Orientierung auf Ihre Fähigkeiten und Stärken wendet sich Ihre Aufmerksamkeit vom Problem ab und konzentriert sich auf Ihre individuellen Möglichkeiten. Es geht also weniger um die Analyse der Problematik, als um die Mobilisierung Ihrer eigenen individuellen Ressourcen.

Körperorientierte Psychotherapie

Der Unterschied zur gängigen Psychotherapie liegt darin, dass hier nicht nur Elemente der Gesprächstherapie verwendet werden, sondern auch Methoden der Körpertherapie. Hier bietet der körpertherapeutische Ansatz die Möglichkeit, Stress-Reaktionen und die damit gekoppelten Emotionen besser zu regulieren.

Diese Vorgehensweise eignet sich bei frühkindlichen Traumen, sie ermöglicht Ihnen, Ihrem Körper mehr und mehr zu vertrauen und wieder eine positive Beziehung zu ihm herzustellen.

Traumatherapie

Es geht hier nicht um die Konfrontation mit einem Trauma, sondern darum, innere Kraftquellen zu finden und Ihre gesunden Anteile zu stärken. In einem heilsamen, geschützten Raum können Sie behutsam erforschen, welche Lebensmuster Sie in Ihrem Alltag einschränken und dabei neue Lösungswege entdecken.

Ich arbeite in der Traumatherapie nach dem Halscheider Modell (entwickelt von Ingrid Hufen-Röck). Es ist ein integratives Therapieverfahren, welches schwerpunktmäßig bei der Bewältigung von Krisen Anwendung findet. Durch die soziale und individuelle Stabilisierung ermöglicht es eine angstreduzierte und integrierte Alltagsbewältigung.

Ein vorhandenes Trauma ist zum Beispiel spürbar durch…

  • kräftezehrende, ermüdende Symptome
  • ständige innere Unruhe
  • chronische Schlafstörungen
  • Schreckhaftigkeit
  • physische Beschwerden nicht medizinischer Herkunft, ausgelöst durch  psychische Faktoren, wie anhaltender Stress, Druck oder kritische Lebensereignisse
  • Gefühle der Selbstentfremdung
  • zeitweilige „Erstarrung“ ein Gefühl des „Nicht-Geerdet-Seins“
  • psychosomatische Erscheinungen wie Schwindel, Herzrasen, nervöses Augenzwinkern, Übelkeit, Schmerzen und chronische muskuläre Verspannungen. Diese Symptome sollten auch ärztlich abgeklärt werden.

Einige Methoden zur Traumalösung

Imaginationstherapie
Sie gestalten Ihren eigenen Ort der Geborgenheit und Sicherheit, der Sie stärkt. Heilsame innere Bilder führen zur Stabilisierung und Beruhigung. Sie werden eingeübt und können von Ihnen im Alltag zur Selbstberuhigung abgerufen werden.

Gestalttherapie
Auf einem Stuhl oder Kissen sitzend kommunizieren Sie mit inneren Gefühlsanteilen, um sich selbst näher zu kommen und sich in Ihrer Ganzheit zu akzeptieren. Hierdurch erhalten Sie mehr Klarheit in Ihrem Leben.

Dialogarbeit
Sie erschaffen Ihr eigenes „inneres Helferteam“. Diese inneren Helfer kommunizieren miteinander in konstruktiver Weise und erschaffen unterstützende und heilsame Denkweisen.

Was ist ein Trauma?

Das autonome Nervensystem und die Entstehung von Traumata

Das autonome Nervensystem regelt seit Beginn der menschlichen Evolution unser Überleben. Im ausgeglichenen Zustand empfinden wir vielleicht Entspannung und Ruhe oder auch Aktivität und Freude. In Stresssituationen sorgt es dafür, dass Energie für Kampf oder Flucht bereitgestellt wird. Scheint dies jedoch nicht möglich, findet eine Art Erstarrungsreaktion statt, um das psychische Überleben zu sichern.

Auf diese Weise entstehen Traumata, die im Körper gespeichert und in ähnlichen Stresssituationen wieder aktiviert werden.

Schock- und Entwicklungstrauma

Trauma ist eine Verletzung auf körperlicher und auf seelischer Ebene. Unser hochsensibles Nervensystem wurde durch ein oder mehrere Erlebnisse beeinträchtigt. Man unterscheidet hauptsächlich zwischen einem Schocktrauma (ein einziges Erlebnis, ist in sich vollkommen abgeschlossen) und einem Entwicklungstrauma (hat eine Entwicklungsgeschichte aus mehreren Erlebnissen und einen zeitlichen Verlauf).

Es tritt weit häufiger auf, als man zunächst annehmen mag. Es muss sich nicht unbedingt um gravierende oder direkt gewalttätige Einflüsse handeln, oft sind es frühe Verletzungen, welche zu einem Entwicklungstrauma führen können, zum Beispiel wenn Kinder nur unzureichend Bindung erfahren, bei Vernachlässigung, schreien lassen, Trennung von der Mutter nach der Geburt, frühe Krankenhausaufenthalte. Diese Erlebnisse liegen eher im zwischenmenschlichen Bereich, können jedoch eine gravierende Auswirkung auf das Erleben des Menschen und sein gesamtes späteres Leben haben.

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Die Metamorphische Methode (nach Gaston St. Pierre)

Diese Methode wirkt ganzheitlich – also auf der Ebene von Geist, Psyche und Körper. Durch sanfte Berührung von Energiebahnen an Händen, Füßen und Kopf ist es möglich, hemmende Lebensmuster auf verschiedenen Ebenen zu lösen. So kann Ihre Lebensenergie wieder fließen und Ihr inneres Potenzial freisetzen.

Meditation und Entspannung

Meditation kann in Phasen von Krisen und Umbruch hilfreich sein, um die eigene innere Mitte zu finden. Sie betrachten Ihr Leben mit Abstand und erlangen dadurch eine neue innere Klarheit. Die Stille der Meditation eröffnet Ihnen einen neuen Blickwinkel auf Ihr Leben.

Was kostet eine psychotherapeutische Sitzung?

Eine Sitzung kostet 80,- € und dauert ca. 60 – 75 min.

Psychotherapeutische Sitzungen, durchgeführt von einer Heilpraktikerin der Psychotherapie sind Selbstzahlerleistungen, die nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen werden. Unter Umständen ist eine anteilige Erstattung durch Zusatzversicherungen möglich – diese sollten Sie sich vor Therapiebeginn schriftlich von Ihrer Zusatzversicherung bestätigen lassen.

Häufige Fragen

Sie haben Fragen? Hier erhalten Sie die Antworten…

Und noch ein Hinweis: Schweigepflicht

Ich unterliege der Schweigepflicht nach § 203 StGB. Ihre Daten und Informationen werden von mir streng vertraulich behandelt.